This is the institutional Repository of the Helmholtz Centre for Infection Research in Braunschweig/Germany (HZI), the Helmholtz Institute for Pharmaceutical Research Saarland (HIPS), Saarbrücken/Germany, the TWINCORE Zentrum für Exprerimentelle und Klinische Infektionsforschung, Hannover/Germany,Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI), Braunschweig Integrated Centre for Systems biology (BRICS), Centre for Structural Systems Biology (CSSB) the Study Centre Hannover, Hannover/Germany and the Centre for Individualised Infection Medicine (CiiM).

 

  • DIE KONTAMINATION VON MIKROALGEN MIT EINIGEN UMWELTBÜRTIGEN SCHADSTOFFEN

    Payer, H. D.; Runkel, K. H.; Kunte, H.; Gräf, H.; Stengel, E.; Mohn, H.; Polsiri, A.; Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung mbH, München Abteilung für Algenforschung und Algentechnologie, Dortmund (1975)
    Alle konventionellen und unkonventionellen Methoden der Nahrungsmittelproduktion stehen in mehr oder weniger enger Beziehung zur Umwelt: Natürliche Nahrungsketten und landwirtschaftliche Kulturpflanzen nehmen Chemikalien aus der Luft, aus Wasser und Düngemitteln und während der Verarbeitung auf und geben sie direkt oder über das Tier an den Menschen weiter. Zum Schutz des Menschen wird daherin zahlreichen Laboratorien nicht nur das Ausmaß der derzeitigen Schadstoffbelastungen festgestellt, sondern auch nach ihren Ursachen und nach Möglichkeiten zu ihrer Verringerung geforscht.
  • Die Gewinnung von Einzellerprotein unter Verwendung von Knallgasbakterien

    Lafferty, R. M.; Moser, A.; Steiner, W.; Institut für Biochemische Technologie und Lebensmittelchemie Technische Hochschule Graz / Österreich (1975)
    Unter den diversen Gruppen von Mikroorganismen, die für die Gewinnung von Einzellerprotein (EZP) eingesetzt werden könnten, nehmen die Gruppe der aeroben wasserstoff-verwertenden Mikroorganismen eine Sonderstellung ein. Im Vergleich zu den meisten anderen Mikroorganismen, die durch chemoorganotrophes Wachstum der EZP-Gewinnung dienen, sind die wasserstoff-verwertenden Organismen durch die Fähigkeit chemolitotroph zu wachsen gekennzeichnet. Die "Knallgasbakterien" können molekularen Wasserstoff oxydieren, Sauerstoff als Elektron-Akzeptor verwenden, und die im Stoffwechsel gewonnene Energie bzw. Reduktionskraft ausnutzen, um CO» zu reduzieren und in Form von Zellmaterial festzulegen. Die Fähigkeit, molekularen Wasserstoff zu aktivieren, ist innerhalb mehrerer taxonomischer Gruppen von Mikroorganismen anzutreffen. Dies gilt z.B. für gewisse phototrophe Organismen, Clostridium aceticum, Micrococcus denitrificans, Mycobakterien, Corynebakterien und einige Actinomyceten z.B. Nocadia species. Die relätiv niedrigen Wachstumsraten vieler dieser Organismen schließen meistens eine praktische Anwendung für Zwecke der Einzellerprotein-Gewinnung jedoch aus.
  • Vorwort - Inhalt - Verzeichnis der Vortragenden

    Wagner, Fritz; Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig-Stöckheim (1975)
    Von verschiedenen Seiten wurde zu Beginn des Jahres 1974 der Wunsch an die Gesellschaft für Molekularbiologische Forschung mbH (GMBF), die Vorgängerin der heutigen Gesellschaft fiir Biotechnologische Forschung mbH (GBF), herangetragen, in dem Institut der GBF in Braunschweig- Stöckheim ein Symposium über die mikrobielle Proteingewinnung zu veranstalten. Die Gesellschaft ist diesem Wunsch gerne nachgekommen und hat dieses Symposium vorbereitet, das am 20. und 21. März 1975 in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Hy- giene und Mikrobiologie e.V. veranstaltet werden konnte. Zweck des Symposiums war es, den verschiedenen mit der Gewinnung und dem Einsatz von mikrobiellem Protein sowie den damit zusammenhängenden Problemstellungen beschäftigten Arbeitsgruppen die Gelegenheit zu geben, im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung einem intensiven Erfahrungs- und Gedankenaustausch nachzukommen. In diesem Sinne und entsprechend dem mehrfach geäußerten Wunsch wurden zu dem Symposium deshalb nur Wissenschaftler eingeladen, die entweder selbst Fragestellungen der mikrobiellen Proteingewinnung bearbeiten oder indem Maße mit der Thematik vertraut sind, daß sie einen aktiven Beitrag zur Diskussion leisten konnten. Im Interesse des interdisziplinären Gedankenaustausches wurden auch keine Parallelsitzungen anberaumt. Die 24 Vorträge des Symposiums befaßten sich mit der Situation petrochemischer Rohstoffe (1), genetischen und biochemischen Untersuchungen (3), der SCP-Gewinnung auf Basis unterschiedlicher C-Quellen einschließlich verfahrenstechnischer Arbeiten (13) sowie Untersuchungen zur Ernährungsphysiologie und Toxikologie von Einzellerprotein (7). Das Symposium wurde von 70 Teilnehmern besucht, wobei im Interesse der Zielsetzung der Veranstaltung zahlreiche Teilnahmewünsche nicht berücksichtigt werden konnten; dafür wird auch an dieser Stelle noch einmal um Verständnis gebeten. Mein Dank gilt den Teilnehmern, den Diskussionsl dere den Vortragenden, die so wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, sowie Herrn Dr. Nesemann für wertvolle Ratschläge seitens der DGHM. Ein besonderer Dank gilt dem Bundesministerium für Forschung und Technologie, das eine Reihe der mitgeteilten Arbeiten gefördert hat (vgl. die Aufstellung am Ende des Bandes), für das der Veranstaltung entgegengebrachte Interesse. Mein besonderer Dank gilt den Autoren für die Überlassung der Manuskripte und Herrn Dr. Walsdorff für die Vorbereitung der Veranstaltung und die redaktionelle Überarbeitung des vorliegenden Bandes. Im Interesse einer schnellen Berichterstattung wurde dabei auf die Wiedergabe von Diskussionsbeiträgen verzichtet. Dem Verlag Chemie gebührt Anerkennung für seine Bereitschaft, den Band innerhalb kurzer Zeit zu drucken und den Vertrieb zu übernehmen. Braunschweig- Stöckheim, 20. Mai 1975 F. Wagner
  • UNTERSUCHUNGEN ZUR WACHSTUMSPHYSIOLOGIE DES OBLIGATEN METHANOXIDIERENDEN STAMMES M 102. DER EINFLUß EXTRAZELLULARER STOFFWECHSELPRODUKTE UND MOGLICHE HEMMUNGS-TYPEN

    Naguib, M.; Max-Planck-Institut für Limnologie, Plön/Holstein (1975)
    Methylotrophe im allgemeinen und Methanoxidierer insbesondere verlangsamen ihr Wachstum normalerweise bereits nach Erreichung einer dünnen Zelldichte . Ein Ertrag von 12 g/l, der von Sheehan und Johnson (1971) angegeben wurde, stellt bis dahin eine große Ausnahme dar und mag an einer verbesserten Wachstumstechnik liegen. Bemühungen um die Klärung der entsprechenden Vorgänge, die zur Überwindung des "beschränkten Wachstums" führen sollten, steckten immer noch in den Anfangsstadien,
  • Technologische Aspekte der Mikroalgenkultur

    Soeder, Carl J.; Mohn, Helmuth; Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung mbH., München Abteilung für Algenforschung und Algentechnologie, Dortmund (1975)
    Bei den "Sauberen Verfahren" zur Massenkultur von Mikroalgen wachsen diese in einer weitgehend definierten Nährlösung. Dagegen dient beim "Abwasserverfahren" verdünntes Abwasser als Kulturmedium. Beide Verfahrenstypen sind von STENGEL (1970) vor allem im Hinblick auf die Konstruktion der Kulturanlagen verglichen worden. Weitere technologische Unterschiede ergeben sich daraus, daß bei den "Sauberen Verfahren" hohe Anforderungen an die Qualität der auch für Ernährungszwecke (FELDHEIM, 1975) verwendbaren Endprodukte zu stellen sind, während es beim Abwasserverfahren mehr auf verfahrenstechnische Simplizität und auf möglichst geringe Investitions- und Produktionskosten ankommt (SOEDER, 1973).

View more