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PERVAPORATION, EINSATZMÖGLICHKEITEN EINES NEUEN MEMBRANVERFAHRENS IN DER BIOTECHNOLOGIE

Bell, C. M.
Gerner, F. J.
Kimmerle, K.
Chmiel, H.
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Issue Date
1986
Submitted date
2023-05-10
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Abstract
Aufgrund der Möglichkeit, regenerierbare Rohstoffe zu verwenden, und der Verfügbarkeit von optimierten Mikroorganismen wird der biotechnologischen Produktion von Grundchemikalien die Chance eingeräumt, mit herkömmlichen Produktionsverfahren in Konkurrenz treten zu können. Gerade bei der Produktion von Grundchemikalien spielt allerdings der technischwirtschaftliche Aufwand zur Produktaufarbeitung eine entscheidende Rolle, so daß der Entwicklung von Aufarbeitungsverfahren annähernd der gleiche Stellenwert zukommt wie der Entwicklung der biotechnologischen Produktion. Hier bietet sich für die Trennung von Flüssigkeitsgemischen ein relativ neues Membranverfahren, nämlich die Pervaporation, an. Dabei kann ein homogenes Flüssigkeitsgemisch aufgrund von unterschiedlicher Sorption und Diffusion der einzelnen Komponenten in einer Membran getrennt werden. Die für den Stofftransport entscheidenden Faktoren, nämlich Diffusionskoeffizienten und Löslichkeit der Flüssigkeitskomponenten in der Membran, sind weitgehend Materialeigenschaften der Membran und lassen sich aus diesen vorhersagen, so daß mit Hilfe von verschiedenen Modellvorstellungen eine gezielte Membranentwicklung für ein bestimmtes Trennproblem möglich ist.
Citation
Technische Membranen in der Biotechnologie, 151
Publisher
DOI
PubMed ID
PubMed Central ID
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Type
Book chapter
conference paper
Language
de
Description
Series/Report no.
GBF Monographien, Band 9
ISSN
0930-4320
EISSN
ISBN
ISMN
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License
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International