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ZELLKULTUR IN HOHLFASER-MODULEN

Eiteljörge, Günter
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Issue Date
1986
Submitted date
2023-05-10
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Abstract
Schon zu Beginn der 70er Jahre entwickelten und testeten Knazek und Mitarbeiter Hohlfaser - Einheiten zum Einsatz in der Zellkultur. Die Idee war dabei, lebendigem Gewebe ähnliche Strukturen und Zellzahlen in vitro nachzubilden. Schon 1974 brachte Amicon eine optimierte Hohlfaserpatrone heraus. Mittlerweile sind um einen Faktor 100 größere Patronen aus verschiedenen Membranmaterialien und mit unterschiedlichem Cut-Off erhältlich, Die Spannweite reicht von sehr einfachen, ungeregelten, Systemen bis zu nahezu vollautomatischen Anlagen für die industrielle Produktion von z.B. monoklonalen Antikörpern, Eine Vielzahl von Beispielen belegen, daß Vitafiber-Kulturpatronen sowohl für adhärente wie auch nicht-adhärente Zellarten geeignet sind, Es gelingt meistens, die Zellen bis zu Zellzahlen hochwachsen zu lassen, wie man sie in Gewebe vorfindet, und sie über längere Zeit (2 Monate bis zu 1 Jahr) produzieren zu lassen. Die mögliche Chemostat-Betriebsweise, die Gewinnung von fast sauberem Produkt, sowie die vergleichsweise geringen Anforderungen ans Medium lassen eine sichere und wirtschaftliche Nutzung von Säuger-Zellkulturen in industriellen Größenordnungen zu. Gleichzeitig. wird dem Gedanken des Tierschutzes Rechnung getragen; man denke nur an die für die Produktion monoklonaler Antikörper aus Ascites-Flüssigkeit benötigten Mäuse.
Citation
Technische Membranen in der Biotechnologie, 245
Publisher
DOI
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Type
Book chapter
conference paper
Language
de
Description
Series/Report no.
GBF Monographien, Band 9
ISSN
0930-4320
EISSN
ISBN
ISMN
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License
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International