POLYMERE FUR SYNTHETISCHE MEMBRANEN UND IHRE CHEMISCHE MODIFIKATION
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Issue Date
1986Submitted date
2023-05-10
Metadata
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Ohne das klassische Membranpolymer Cellulose und ihre Derivate wäre die Entwicklung der Theorien zum Transport durch Membranen und auch die praktische Anwendung undenkbar. Vorzügliche Dienste leistete in der Anfangsphase die Nitrocellulose, zu Beginn der sechziger Jahre war jedoch Cellulose-2,5-acetat dominant, dem wiederum vollsynthetische Polymere überlegen sind, zumal durch chemische Modifikation das Anwendungsspektrum verbreitert werden kann. So ist z.B. Polysulfon ein geeignetes Material für die Herstellung von Ultrafiltrationsmembranen; nach Sulfonierung eignet es sich als Membranpolymer für die Hyperfiltration und, da es nunmehr negative Festionenladung trägt, auch zur Herstellung homogener Elektrodialysemembranen. Chemische Modifikation von Membranpolymeren zielt auf Verbesserung der Gebrauchseigenschaften ab, etwa hinsichtlich Rückhalt oder Volumenfluß aber auch zur Erhöhung der Hydrophilie der resultierenden Membranen, zur Verbesserung der Kompatibilität, wenn Interpolymermembranen hergestellt werden sollen oder zur Einführung von geeigneten Gruppen, die eine chemische Fixierung von Enzymen an der Membran ermöglichen.Citation
Technische Membranen in der Biotechnologie, 1Affiliation
Institut für Technische Chemie, Universität Essen - GHSType
Book chapterconference paper
Language
deSeries/Report no.
GBF Monographien, Band 9ISSN
0930-4320Collections
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